Management Factory: „Special Forces“ für KTM, Rosenbauer und Trench – und auch für Ihre Finanzfunktion

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In Transformationen und Restrukturierungen sowie in Umbruchsituationen wie vor einem Verkauf oder nach einer Übernahme kommen auf die Finanzabteilung hohe Anforderungen zu. Für die bestehende Controlling Mannschaft sind diese Herausforderungen oft nicht darstellbar, da es neben dem Tagesgeschäft an Ressourcen fehlt. Mitunter fehlt es auch an der notwendigen Erfahrung und dem Know-how für solche „High stakes“ Aufgaben.

Ein aktuelles Beispiel für eine entsprechende externe „Special Force“ ist unser Einsatz bei der Firma TRENCH, Weltmarktführer im Bereich der elektrischen Energieübertragung und -verteilung. Nach dem Carve-out aus dem Siemens Konzern unterstützte die Management Factory die Controlling Abteilung beim Aufsetzen von Systemen sowie bei der beschleunigten Bereitstellung von Budget und Forecasts. So konnte sichergestellt werden, dass dem neuen Eigentümer, dem Finanzinvestor Triton, umgehend die notwendige Transparenz geboten werden konnte.

Eine weitere Referenz stammt aus der Finanzorganisation des führenden Feuerwehrausstatters Rosenbauer. Während der Transformation und bis zum Einstieg einer Investorengruppe unterstützten unsere Experten unter anderem bei der laufenden Erstellung von Quartalsberichten.

Ein weiteres Beispiel für eine temporäre externe Unterstützung des Controllings ist die Begleitung von KTM während des Insolvenzverfahrens. In diesem Fall übernahm die Management Factory die Erstellung einer Angemessenheitsprüfung zur Ermittlung der Quote im Zerschlagungsfall. Über diese reine Gutachtertätigkeit hinaus durften wir sowohl die Gesellschaft als auch den Insolvenzverwalter während des Verfahrens wirtschaftlich beraten und die Umsetzung wichtiger Maßnahmen begleiten.

Das Gelingen von Transformations- und Restrukturierungssituationen hängt wesentlich vom schnellen Vorliegen belastbarer Zahlen ab. In kürzester Zeit müssen Forecasts aktualisiert, Szenarien modelliert und die Auswirkung einzelner Maßnahmen analysiert werden. Der Informationsbedarf interner Entscheidungsträger:innen und externer Stakeholder (z.B. Banken) ist besonders hoch. Die Erwartungshaltung an die Finanzabteilung und das Controlling lautet dann, laufend akkurate Zahlen in „Echtzeit“ zu liefern.

Da ist auch nachvollziehbar, ist es doch in Krisen und bei Umbrüchen entscheidend, schnell Zahlen vorliegen zu haben, die belastbar sind, damit richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden können. Dabei geht es nicht um die Berücksichtigung aller Details. Diese sind oftmals in der Kürze der Zeit nicht vorhanden. Dabei gilt es, die entscheidenden Stellhebel präzise abzubilden – ein Balanceakt, der fundierte Erfahrung und tiefes Know-how in der Modellierung erfordert.

Auch in Verkaufssituationen, in denen mehrere Bieter:innen umfassende Finanzinformationen und Analysen beim Unternehmen anfragen, stößt die bestehende Controlling Organisation oftmals an ihre Grenzen. Da die Bewertung des Unternehmens durch die Interessenten auf Basis der gelieferten Zahlen und Business Pläne erfolgt, ist die Bereitstellung, Aufbereitung und Erstellung ebendieser Daten eine kritische und kaufpreisentscheidende Aufgabe.

Das Aufzeigen aller potenziell wertsteigernder Sachverhalte im Business Plan ist zentral, um die bestmöglichen Verkaufserlöse zu realisieren. Von verkaufsunerfahrenen Finanzabteilungen, die historisch eher einen risikobasierten Ansatz in der Planung verfolgen, wird dieser Aspekt häufig vernachlässigt.

Aber auch nach dem Verkauf bzw. der Übernahme kann Mehrbedarf im Controlling entstehen, möchten die neuen Eigentümer:innen doch häufig ihre Strategie und ihre Maßnahmen rasch im Business Plan umgesetzt wissen. Eine fundierte und belastbare Zahlenbasis ist zwingend erforderlich, um im Zuge eines 90-Tage Plans die richtigen Weichen stellen zu können.

Eine zweckoptimierte Modellierung von Unternehmen ist auch im Zuge von Unternehmenszukäufen und bei großen Investitionsentscheidungen wichtig, z.B. in Form von Szenarioanalysen.

Die Management Factory hat jahrelange Erfahrung in all den genannten Prozessen und kann situationsgerecht die notwendige Expertise bereitstellen. Dabei kann die Management Factory auf ein Team von Berater:innen und CFOs zurückgreifen, die solche Prozesse schon mehrmals begleitet haben und wissen, worauf es jeweils ankommt.

Auch bei stagnierenden operativen Ergebnissen, Liquiditätsengpässe und mangelnder Finanzierungsbereitschaft der Kreditgeber:innen kommen wir häufig zum Einsatz, um als objektiver Dritter einheitliche und belastbare Daten für alle Stakeholder bereitstellen zu können. Unser Dienstleistungsportfolio umfasst hier Fortbestehensprognosen (FBP), Independent Business Reviews (IBR), Sanierungsgutachten (IDW S6), Angemessenheitsprüfungen, Liquiditätsplanungen und -reviews sowie ausgewählte wirtschaftliche Beratungsleistungen bei „Fire sales“.

Eine besondere Stärke der Management Factory liegt in der engen Verzahnung von Interim Management und Financial Advisory. Während sich die Financial Advisory auf Fragestellungen der finanziellen Restrukturierung konzentriert, ist das Interim Management auf die operative Umsetzung spezialisiert und bringt umfassende Erfahrung in Turnaround-Situationen ein. In der Praxis greifen beide Leistungsbereiche häufig ineinander: So folgt auf die Erstellung einer Fortbestehensprognose durch die Financial Advisory oftmals der Einsatz eines Interim CFOs oder eines Leiters Controlling durch das Interim Management, um die entwickelten Maßnahmen zielgerichtet und wirkungsvoll umzusetzen.

Durch diese kombinierte Herangehensweise wird die Management Factory zu einem idealen Sparring Partner für CFOs und Controlling-Abteilungen. Sie bietet nicht nur strategische und analytische Expertise, sondern auch operative Umsetzungsstärke, um Sanierungs- und Transformationsprojekte nachhaltig zum Erfolg zu führen. Die Kooperation mit Interim Manager:innen aus dem Valtus-Netzwerk ermöglicht es, Fachwissen, Erfahrung und Ressourcen gezielt zu bündeln und Unternehmen sowohl in der Krise als auch in Transformationsphasen zu begleiten.