Am 21. April 2026 trafen sich führende Vertreter:innen aus Industrie, Wirtschaft und Beratung in Wien bei der Österreichisch Amerkanischen Gesellschaft, um aktuelle Entwicklungen und zentrale Herausforderungen für den Standort Österreich zu diskutieren. Neben technologischen Innovationen rückte insbesondere ein Thema in den Fokus: der professionelle Umgang mit globalen Risiken.
Ein inhaltlicher Höhepunkt war die Podiumsdiskussion der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft (ÖAG), bei der die Ergebnisse des Global Risk Report 2026 des World Economic Forum eingeordnet wurden.
Rudolf Schwarz, Chief Restructuring Officer bei VALTUS Management Factory, diskutierte gemeinsam mit Kurt Möller, Vorstandsmitglied der Zürich Versicherungs-AG, Michael Edelsbrunner, Vorstand AmCham Austria und Country Officer der Citigroup, Alexander Shopov, Niederlassungsleiter von Steinmayr & Co Wien, und Monika Rosen, ÖAG-Vizepräsidentin und Finanzexpertin, die Auswirkungen dieser Risiken auf Unternehmen und den Industriestandort Österreich.
Die fünf größten Risiken für Österreich
Auf Basis des Global Risk Report lassen sich aktuell fünf zentrale Risikofelder identifizieren:

des World Economic Forum
Komplexität als neue Realität
Ein zentrales Ergebnis der Diskussion: Risiken treten heute nicht mehr isoliert auf, sondern verstärken sich gegenseitig und erzeugen komplexe Wechselwirkungen.
Diese Gleichzeitigkeit stellt Unternehmen und die Gesellschaft vor neue Anforderungen. Klassische, reaktive Risikosteuerung reicht nicht mehr aus.
Resilienz als strategischer Erfolgsfaktor
Rudolf Schwarz betonte, dass Unternehmen lernen müssen, mehrere parallel auftretende Krisen aktiv zu managen.
Dabei rücken drei zentrale Fähigkeiten in den Vordergrund:
- Früherkennung von Risiken durch systematisches Monitoring
- Agilität in Entscheidungsprozessen
- Strategischer Aufbau von Resilienz über reine Effizienzsteigerung hinaus
Die Botschaft ist klar: Resiliente Organisationen sichern nicht nur Stabilität, sondern schaffen sich auch Wettbewerbsvorteile in unsicheren Zeiten.
Den vollständigen Artikel finden Sie im Kurier.
