Das sehr breite Spektrum des Interim Managements

Die elfte KIM „Power of Change“ gab einen guten Einblick in das sehr breite Spektrum von Interim Management, Change Management, KI und (Selbst)Darstellung.

Wirklich exzellent war die Keynote von Prof. Dr. Wolfang Pree „KI – disruptiv oder doch nur ein Hype?“, in der er festhielt, dass LLMs nicht sehr kompliziert seien, sondern eben komplex, und dass niemand wirklich verstünde, wie sie arbeiten. Die Investitionen € 5.000 Mrd. in KI-Rechenzentren seien hochspekulativ, müsste der KI-Umsatz sich doch zumindest verdreizehnfachen, um den Break Even zu erreichen. Noch verstehe die KI keine Alltagsphysik, und es sei völlig unklar, ob wir aktuell einen Oppenheimer- oder einen Hiroshima-Moment hätten (KI Kriegsfähigkeit, Massenüberwachung & Deep Fake).


Top auch der Beitrag von Götz Dittmann über Grenzerfahrungen und Beinahe-Zusammenbrüche als Interim Manager bei schwierigen Mandaten, die Markstudie zum deutschen Interim Markt von Dr. Marei Strack und der Vortrag von Katja Hoffmann LL.M., CFD, CIM und Rolf Haarmann CIM über kriminelle Eigentümerfamilien und Kläranlagen im Irak.

Andererseits gab die KIM auch Einblicke in die Schattenseiten des Interim Managements: Sexismus, rassistische Stereotype, Selbstüberschätzung, prekäre Arbeitsverhältnisse und Abgehobenheit. In jedem Fall ein guter Einblick in die Szene.

Von der Management Factory – A Valtus Company waren anwesend: Annika Porsch, Yana Sokolova, Thomas Tschol, Christian Kniescheck, Roman Benedetto und Michael Austerer. Wir haben uns sehr gefreut, viele unserer Interim Manager:innen und Geschäftspartner persönlich zu treffen, u.a. Andreas Dörfler, Yvonne Wenzel, Rainer Jentys, MATTHIAS KREBS® (Gratulation zum „Interim Manager des Jahres“), DI Martin Bachmayer CIM (Gratulation zum zweiten Platz), Thomas Vorlaufer, Thomas Biringer, Michael Kiel, Manuela Rott, Simone Biering und Josef Kainz.







Vielen Dank an den DÖIM – Dachorganisation öst. Interim Management und an Martin Ludwig Mayr, Michael Stowasser, CMC, Stefanie Heckmann und Malte Borchardt für die Organisation der Konferenz!
Was wir uns für die KIM 2027 wünschen? Mehr Pünktlichkeit bei den Vorträgen, mehr Zeit zum Networken und mehr Fokus auf Österreich, österreichische Mandate und den österreichischen Markt.
