{"id":54749,"date":"2023-11-30T08:00:00","date_gmt":"2023-11-30T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/mf.ag\/?p=54749"},"modified":"2023-11-30T08:55:43","modified_gmt":"2023-11-30T07:55:43","slug":"esg-herausforderungen-in-der-praxis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mf.ag\/de\/artikel\/esg-herausforderungen-in-der-praxis\/","title":{"rendered":"ESG: Herausforderungen in der Praxis"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Nachhaltigkeit \u2013 Positionierung im Unternehmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Umwelt- und Klimaschutz, soziale Anliegen sowie Governance-Themen werden auch f\u00fcr Unternehmen immer wichtiger. ESG (Environmental, Social, Governance) ist der regulatorische Megatrend dieser Dekade.<\/p>\n\n\n\n<p>Im <em><a href=\"https:\/\/mf.ag\/de\/artikel\/esg\/\">Newsletter 02\/2023<\/a><\/em> gaben wir einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Stand der komplexen ESG Regulatorik, und f\u00fchrten aus, welche Unternehmen ab wann von der Berichtspflicht verpflichtend betroffen sind. In diesem Newsletter f\u00fchrt Reinhold Pfeifer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Management Factory, ESG Experte und mitverantwortlich f\u00fcr die ESG Implementierung beim Baukonzern PORR, nun aus, was bei der ESG Umsetzung wichtig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor Sie nun mit der ESG-Einf\u00fchrung beginnen, sollte Sie sich die Frage nach der Positionierung dieses Themas im Unternehmen stellen. Das folgende Schaubild zeigt m\u00f6gliche Positionierungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wollen Sie ein ESG Champion werden oder reicht vorl\u00e4ufig der Ansatz als ESG Minimalist?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"859\" height=\"521\" src=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-54754\" srcset=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild-1.png 859w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild-1-300x182.png 300w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild-1-768x466.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 859px) 100vw, 859px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Unternehmen stehen unter enormem Druck: Inflation, KV-Erh\u00f6hungen, der Krieg in der Ukraine und der wiederaufgeflammte Nahost-Konflikt, unterbrochene Lieferketten, Arbeitskr\u00e4ftemangel und Rohstoffknapp bedrohen existente Gesch\u00e4ftsmodelle. Gleichzeitig werden Unternehmen von Verbraucher:innen, Mitarbeitenden, Investoren und Aufsichtsbeh\u00f6rden immer st\u00e4rker dazu angehalten, ihr Gesch\u00e4ft so umzugestalten, dass es einer wachsenden Zahl von Umwelt- und Sozialstandards entspricht. Die Positionierung bez\u00fcglich Nachhaltigkeit und ESG wird letztendlich von der Einsch\u00e4tzung abh\u00e4ngen, ob ein Unternehmen durch die aktive ESG Implementierung Vorteile generieren kann bzw. ob es mittel- oder langfristig ohne Umgestaltung seines Gesch\u00e4ftsmodells in Richtung Nachhaltigkeit am Markt Nachteile erleiden w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.pwc.de\/en\/strategy-organisation-processes-systems\/operations\/global-esg-in-operations-survey.html\"><em>Studie ESG Empowered Value Chains 2025<\/em><\/a> befragte die Wirtschaftspr\u00fcfungs- und Beratungsgesellschaft PwC weltweit \u00fcber 900 F\u00fchrungskr\u00e4fte. Die Umfrage kommt zum Ergebnis, dass sich eine Kluft zwischen den Vorreitern und den Nachz\u00fcglern der ESG-Transformation bildet. W\u00e4hrend die einen schnell handeln und ESG-Standards auf breiter Basis umsetzen, fallen diejenigen, die sich lediglich auf das Minimum verst\u00e4ndigen, weit zur\u00fcck. ESG-Champions konzentrieren sich auf Bereiche wie fortschrittliche Nachverfolgung oder die Lieferantenzusammenarbeit und verbessern so ihre gesamte Wertsch\u00f6pfungskette. Die Folge: F\u00fcr Unternehmen, die diese Ma\u00dfnahmen nicht ergreifen, wird es zunehmend schwieriger, im Wettbewerb zu bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ESG-Umsetzung: Welche sieben Schritte sind notwendig?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um eine zielgerichtete Implementierung eines ESG-Managements und -Reportings sicherzustellen, ist es ratsam, folgende sieben Schritte umzusetzen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Governance<\/li>\n\n\n\n<li>Wesentlichekeitsanalyse<\/li>\n\n\n\n<li>Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie<\/li>\n\n\n\n<li>Ziele und Ma\u00dfnahmen<\/li>\n\n\n\n<li>Festlegung von KPIs<\/li>\n\n\n\n<li>Reporting<\/li>\n\n\n\n<li>Kommunikation<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong>1. Governance<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine gut durchdachte Governance ist f\u00fcr eine effiziente und nachhaltige Implementierung von ESG essenziell. Dabei stehen grunds\u00e4tzlich zwei Modelle zur Auswahl, die stark von der etablierten Kultur im Unternehmen abh\u00e4ngig sind:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>a. Umfangreiche zentrale Ressourcen &amp; geringf\u00fcgiger Support in den Fachbereiche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"874\" height=\"217\" src=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG_Bild2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-54758\" srcset=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG_Bild2.png 874w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG_Bild2-300x74.png 300w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG_Bild2-768x191.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 874px) 100vw, 874px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><span style=\"font-size: revert; text-indent: -0.25in; background-color: var(--wp--preset--color--custom-light-grey); color: var(--wp--preset--color--contrast); font-family: Arial, sans-serif;\">Zentrale Nachhaltigkeitsabteilung mit direkter Berichterstattung zur Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung;<\/span><\/li>\n\n\n\n<li><span style=\"font-size: revert; text-indent: -0.25in; background-color: var(--wp--preset--color--custom-light-grey); color: var(--wp--preset--color--contrast); font-family: Arial, sans-serif;\">Umfangreiche Ressourcen in einer Zentralabteilung und geringer Support in denFachbereichen (Zusatzverantwortungen neben bestehenden Aufgaben)<\/span><\/li>\n\n\n\n<li><span style=\"font-size: revert; text-indent: -0.25in; background-color: var(--wp--preset--color--custom-light-grey); color: var(--wp--preset--color--contrast); font-family: Arial, sans-serif;\">Zentrale Abteilung gibt die Strategie vor (in Abstimmung mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung), plant Initiativen und tr\u00e4gt unternehmensweit die Verantwortung f\u00fcr die Umsetzung;<\/span><\/li>\n\n\n\n<li><span style=\"font-size: revert; text-indent: -0.25in; background-color: var(--wp--preset--color--custom-light-grey); color: var(--wp--preset--color--contrast); font-family: Arial, sans-serif;\">Bei Spezialfragen werden Fachbereiche hinzugezogen;<\/span><\/li>\n\n\n\n<li>Initiierung von Initiativen durch die zentrale Abteilung, \u00dcbergabe an Fachbereiche nach aktiver Bearbeitung durch die zentrale Abteilung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>b. Geringe zentrale Ressourcen und hoher Support in den Fachbereichen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"776\" height=\"294\" src=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-54760\" srcset=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild3.png 776w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild3-300x114.png 300w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild3-768x291.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 776px) 100vw, 776px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Schlanke zentrale Nachhaltigkeitsabteilung mit direkter Berichterstattung zur Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung;<\/li>\n\n\n\n<li>Hoher Support in den Fachbereichen (eigene \/ geteilte Stellen mit Nachhaltigkeitsverantwortung);<\/li>\n\n\n\n<li>Zentrale Einheit gibt die Strategie (in Abstimmung mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung), vor , an der sich Fachbereichen ausrichten;<\/li>\n\n\n\n<li>Planung einzelner wichtiger Initiativen durch zentrale Einheit, Hauptverantwortung aber bei den Fachbereichen;<\/li>\n\n\n\n<li>Planung und Umsetzung von Initiativen durch Fachbereiche im Einklang mit zentralen Vorgaben.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>F\u00fcr wichtige Entscheidungen und um den Fortschritt bei der ESG-Umsetzung zu \u00fcberwachen, sollte in jedem Fall eine eigenes Gremium etabliert werden. Diesem \u201eSustainability Board\u201c sollten neben dem Vorstand bzw. der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung die wichtigsten Player zum Thema ESG angeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Wesentlichkeitsanalyse<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um die Komplexit\u00e4t der verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen handhabbar zu machen, strategisch zu bewerten und entsprechende Programme zu entwickeln und umzusetzen, ist es notwendig, die Themen zu priorisieren. F\u00fcr die Identifizierung der wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekte werden bei einer sogenannten Wesentlichkeitsanalyse oder Materialit\u00e4tsanalyse zwei Dimensionen ber\u00fccksichtigt (\u201e<strong>doppelte Wesentlichkeit<\/strong>\u201c):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Wirkungsperspektive<\/strong>: Die Auswirkungen des Unternehmens auf die Gesellschaft und den Planeten werden als Inside-Out-Auswirkungen bezeichnet. Dazu geh\u00f6ren z. B. die Auswirkungen der Organisation durch Emissionen auf den Klimawandel.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Finanzperspektive<\/strong>: Die Auswirkungen von Nachhaltigkeitsthemen auf die Organisation, ihre Position und Entwicklung werden als Outside-In-Auswirkungen bezeichnet, z. B. Risiken f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsmodell und die Einnahmestr\u00f6me der Organisation aufgrund des Klimawandels.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"843\" height=\"391\" src=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild4.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-54762\" srcset=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild4.png 843w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild4-300x139.png 300w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild4-768x356.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 843px) 100vw, 843px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Grundsatz der doppelten Wesentlichkeit f\u00fchrt dazu, dass sich Unternehmen mit ihren negativen und positiven sowie potenziellen und tats\u00e4chlichen Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft auseinandersetzen. Gleichzeitig werden die Auswirkungen externer Faktoren auf die eigene Rentabilit\u00e4t ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wesentlichkeitsanalyse ist damit das vorgegebene Tool zur Eingrenzung der Berichtsinhalte. Welche Inhalte zu berichten sind, h\u00e4ngt also davon ab, was f\u00fcr das Unternehmen als wesentlich erachtet wird. Es sind detaillierte Erkl\u00e4rungen erforderlich, wenn bestimmte Aspekte als nicht-wesentlich eingestuft werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum sollten sich Unternehmen eine Nachhaltigkeitsstrategie geben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Unternehmen ergreifen bereits seit geraumer Zeit Ma\u00dfnahmen, um nachhaltiger zu werden. Aber auch nach ein paar Jahren findet sich mitunter keine ausformulierte Nachhaltigkeitsstrategie, sondern nur eine gro\u00dfe, oft wilde Sammlung an Themen und Ma\u00dfnahmen. Sicher tragen all diese Ma\u00dfnahmen dazu bei, dass das Unternehmen umweltfreundlicher und sozial wertvoller wird. Allerdings bergen diese bunten H\u00e4ufungen verschiedener Nachhaltigkeitsma\u00dfnahmen Gefahren f\u00fcr das Unternehmen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Sind die Nachhaltigkeitsthemen nicht in der Unternehmensplanung f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre verankert, kann es schnell geschehen, dass das Engagement abrupt reduziert wird, sobald ein anderes Thema wichtig wird oder das Budget einmal nicht erreicht wird;<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr die Mitarbeitenden bieten viele verschiedene Themen weniger Identifikationsm\u00f6glichkeit und Orientierung als eine klar kommunizierte Richtung des Nachhaltigkeitsengagements;<\/li>\n\n\n\n<li>Meist kommt die Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung nach ein paar Jahren zum Erliegen, wenn sich nicht klare Einzelziele und \u00fcbergeordnete Ziele f\u00fcr Nachhaltigkeit gesetzt werden;<\/li>\n\n\n\n<li>Viele diverse und kleinere Ma\u00dfnahmen lassen sich deutlich schwerer erkl\u00e4ren, als ein klarer Fokus und die Begr\u00fcndung hierf\u00fcr. Die Glaubw\u00fcrdigkeit der eigenen Bem\u00fchungen wird reduziert, wenn etwas zu komplex f\u00fcr ein unmittelbares Verst\u00e4ndnis ist;<\/li>\n\n\n\n<li>Eine unklare Ausrichtung verwirkt die M\u00f6glichkeit, Nachhaltigkeit den Kunden gegen\u00fcber zu kommunizieren. Eine klare Ausrichtung wiederum kann zum Umsatz und dem Unternehmenserfolg beitragen und somit Nachhaltigkeit unternehmerisch motiviert verankern.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Was ist eine Nachhaltigkeitsstrategie f\u00fcr ein Unternehmen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Nachhaltigkeitsstrategie beschreibt, welche Nachhaltigkeitsziele ein Unternehmen erreichen will und welche Rahmenbedingungen f\u00fcr die Umsetzung gesetzt werden. Die Nachhaltigkeitsstrategie ist damit ein Plan f\u00fcr die spezifische Entwicklung des Unternehmens \u00fcber einen langfristigen Zeitraum \u2013 erg\u00e4nzend, gleichrangig oder integriert zur Unternehmensstrategie. Nachhaltigkeitsstrategien sind meist Querschnittsstrategien und betreffen in ihren Zielen und der Umsetzung viele oder alle Bereiche bzw. Abteilungen. Der Zeitrahmen f\u00fcr die Zielsetzungen kann von zwei oder drei bis zu zehn oder mehr Jahren variieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie entwickeln Sie eine Nachhaltigkeitsstrategie?<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Nachhaltigkeitsstrategien werden \u00e4hnlich entwickelt, wie andere spezifische Strategien f\u00fcr Unternehmen. Ausgangspunkt ist eine ausf\u00fchrliche Analyse. Im Gegensatz zu vielen anderen Strategien muss diese allerdings deutlich mehr als nur wirtschaftliche Aspekte ber\u00fccksichtigen. Dies umfasst insbesondere die oben beschriebene doppelte Wesentlichkeitsanalyse. Ein wichtiges Instrument bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien ist der Stakeholder-Dialog. Dieser dient dazu, von betroffenen oder beteiligten Gruppen herauszufinden, was die Wirkung des Unternehmens auf sie ist und gegebenenfalls, welche Optionen es zur Verbesserung gibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was umfasst eine Nachhaltigkeitsstrategie?<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Im Kern umfasst eine Nachhaltigkeitsstrategie die gro\u00dfen Ziele f\u00fcr die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen, sowie jeweils Teilziele, die zur Erreichung notwendig sind. Dar\u00fcber hinaus kann sie aber auch die Nachhaltigkeits-Vision und -Mission des Unternehmens und andere Elemente umfassen. In vielen F\u00e4llen liefert die Nachhaltigkeitsstrategie zudem eine Struktur, die bei der Implementierung und Umsetzung in den operativen Gesch\u00e4ftsbetrieb hilft. Sie kann zum Beispiel in Handlungsfelder und Fokusthemen gegliedert sein, oder sie kann auf konkrete Initiativen zur Umsetzung verweisen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was hat eine Nachhaltigkeitsstrategie mit einem Nachhaltigkeitsbericht zu tun?<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Nachhaltigkeitsstrategie bedingt keinen Nachhaltigkeitsbericht und andersherum. Ein Nachhaltigkeitsbericht schafft Transparenz \u00fcber die n\u00e4here Vergangenheit der Nachhaltigkeitsaktivit\u00e4ten des Unternehmens und zeigt daraus abgeleitete Ziele. Die Nachhaltigkeitsstrategie wiederum sagt aus, was das Unternehmen in Zukunft plant. W\u00e4hrend der Bericht ein prim\u00e4r nach au\u00dfen gerichtetes Instrument ist, dient eine Strategie vor allem intern der Planung. Beide sind bei der Umsetzung hilfreich. So gibt die Strategie dem Nachhaltigkeitsbericht eine klare inhaltliche Struktur. Und der Bericht wiederum zeigt \u00fcber strukturierte Auswertungen, wie erfolgreich die Strategie umgesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist eine integrierte Nachhaltigkeitsstrategie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von einer integrierten Nachhaltigkeits- und Unternehmensstrategie spricht man, wenn die Nachhaltigkeitsstrategie kein gesondertes Dokument zur Unternehmensstrategie darstellt, sondern Teil davon ist. Die Ausgestaltung ist verschieden. In den schw\u00e4chsten Formen der Integration enth\u00e4lt die Unternehmensstrategie Kapitel und Ziele zu Nachhaltigkeit, die auf die anderen Inhalte abgestimmt sind und sich zwischen ihnen finden. Im idealen Sinne meint eine integrierte Nachhaltigkeitsstrategie aber, dass alle Inhalte und Ziele der Unternehmensstrategie auf die gesetzten Nachhaltigkeitsanspr\u00fcche gepr\u00fcft wurden, sodass alle Unternehmensziele auf eine Steigerung der Nachhaltigkeitsleistung einzahlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Ziele und Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ziele formulieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Sie in der Nachhaltigkeitsstrategie definiert haben, wie tief Nachhaltigkeit umgesetzt werden soll, k\u00f6nnen nun die konkreten Nachhaltigkeitsziele aufgestellt werden. Diese sollten sich nicht von anderen Zielsetzungen im Unternehmen unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrung zeigt, dass viele Unternehmen wenig greifbare Nachhaltigkeitsziele definieren. Ein einfaches Hilfsmittel ist es, auch die ESG-Ziele nach dem SMART-Prinzip aufzustellen (<strong>S<\/strong>pecific <strong>M<\/strong>easurable <strong>A<\/strong>chievable <strong>R<\/strong>elevant <strong>T<\/strong>ime-bound).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Ziele der entwickelten Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens nicht losgel\u00f6st sein sollten von anderen Zielen. Ansonsten k\u00f6nnen Zielkonflikte entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Sie Ziele f\u00fcr das gesamte Unternehmen aufgestellt haben, \u00fcbertragen Sie diese auf die Bereiche oder Abteilungen und definieren Sie dort geeignete Ziele. Je nach Art der Nachhaltigkeitsstrategie erfolgt diese Definition SMARTer Detailziele vor oder nach der Ma\u00dfnahmenfindung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen und Nachhaltigkeitsma\u00dfnahmen steht in engem Zusammenhang. F\u00fcr einige Ziele wird ein Top-Down-Ansatz notwendig sein: Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung gibt spezifische Ziele vor, und im Bereich m\u00fcssen Ma\u00dfnahmen zur Umsetzung gefunden werden. Bei anderen Zielen ist es allerdings elementar, die Abteilungen miteinzubeziehen. Dabei werden im Bereich die Ziele und Ma\u00dfnahmen selbst erarbeitet, sodass durch das Entwickeln und Mitdenken konkreter Ma\u00dfnahmen automatisch Ziele definiert werden, die auch realistisch sind und die von der Belegschaft akzeptiert werden. Letzterer Ansatz ist deutlich partizipativer und meist empfehlenswert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ma\u00dfnahmen entwickeln<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Definition der Ma\u00dfnahmen sollten Sie m\u00f6glichst verschiedene Mitarbeitende einbeziehen, um deren Expertise abzuholen. Auch ist es enorm hilfreich, mit anderen Unternehmen, mit Expert*innen und mit engagierten Stakeholder:innen zusammenzuarbeiten. Im Idealfall k\u00f6nnen unterschiedliche Varianten erdacht werden, wie Sie ihre Ziele erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiters sollten Sie \u00fcberlegen, in welchem Zeitraum die Ideen und Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Ma\u00dfnahmen entwickelt werden sollen. Bei speziellen Themen k\u00f6nnen intensive Workshop-Formate hervorragende Ergebnisse liefern. Bei anderen Themen reicht eine zeitliche Vorgabe. Und f\u00fcr wiederum andere Themen werden sich L\u00f6sungen erst finden lassen, wenn andere Ma\u00dfnahmen begonnen oder implementiert wurden und wenn die Erkenntnisse daraus vorliegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Arbeitspakete schn\u00fcren und Initiativen definieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sind Nachhaltigkeitsma\u00dfnahmen gefunden und bez\u00fcglich der voraussichtlichen Wirksamkeit selektiert, kann es hilfreich sein, die Ma\u00dfnahmen in Arbeitspakete und Initiativen zusammenzufassen.<\/p>\n\n\n\n<p>So wird ein Rahmen gesetzt, und die Umsetzung kann als gemeinsames Wirken verstanden werden. Das erlaubt eine st\u00e4rkere Identifikation der Mitarbeitenden mit den einzelnen ESG-Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Festlegung der KPIs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sind einmal die Ziele und Ma\u00dfnahmen definiert, m\u00fcssen geeignete KPIs f\u00fcr deren Messbarkeit ermittelt werden. Um ein klares Verst\u00e4ndnis bei allen Beteiligten sicherzustellen, sollte die konkrete Berechnung genau definiert und transparent gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft gibt es in Unternehmen unterschiedliche Auffassungen \u00fcber die Definition von KPIs. Sind zum Beispiel bei der Fluktuationsrate von Mitarbeiter:innen die unfreiwilligen Abg\u00e4nge mit einzubeziehen oder nicht? Und ist f\u00fcr die Ermittlung des CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdrucks eine kosten- oder eine verbrauchsbasierte Methode zu verwenden? Nat\u00fcrlich w\u00e4re eine genaue Verbrauchsmessung optimal, aber oft ist es leichter, den Aufwand in Euro aus der Buchhaltung zu bekommen und so den Verbrauch hochzurechnen. Ein einheitliches Verst\u00e4ndnis bez\u00fcglich der Messung hilft, sp\u00e4tere Missverst\u00e4ndnisse zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Reporting<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Datenverf\u00fcgbarkeit und -qualit\u00e4t checken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Zuge der Definition der KPIs m\u00fcssen auch zuverl\u00e4ssige Datenquellen ermittelt werden. Wie ist der Datenbestand bzw. die Datenverf\u00fcgbarkeit? Liegen die KPIs bereits vor oder m\u00fcssen diese erst komplett neu erhoben werden? Oder liegen aktuell \u00fcberhaupt nur Sch\u00e4tzungen vor, sodass die Datenqualit\u00e4t in den Folgejahren sukzessive verbessert werden muss?<\/p>\n\n\n\n<p>Dokumentieren Sie Annahmen und Sch\u00e4tzungen sorgf\u00e4ltig, um den Aufwand in den Folgejahren geringer zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiele f\u00fcr Datenquellen f\u00fcr Nachhaltigkeits-KPIs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hier einige Beispiele f\u00fcr Datenquellen, aus welchen ihre Nachhaltigkeits-KPIs stammen k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6konomische Daten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Markt- und Finanzdaten aus Buchhaltung, Controlling, Business-Development-Abteilung;<\/li>\n\n\n\n<li>Kundendaten aus dem CRM (z.B. mittels Kundenumfragen, Beschwerden und R\u00fcckmeldungen zu Produkten und Dienstleistungen)<\/li>\n\n\n\n<li>Betriebsdaten aus der IT, Produktion und aus Betriebsabl\u00e4ufen (z.B. Prozesszeiten, Ausschussrate, Maschinenauslastung etc.);<\/li>\n\n\n\n<li>Governance- und Compliance-Daten aus der Rechtsabteilung;<\/li>\n\n\n\n<li>Investitionsdaten aus dem Einkauf bzw. der Beschaffungsabteilung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Soziale Daten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Mitarbeiter:innen-Daten aus dem Personalmanagement (Personalakten, Umfragen unter Mitarbeitenden, Fluktuation etc.);<\/li>\n\n\n\n<li>Betriebliches Gesundheitsmanagement (z.B. Unfallrate, Langzeitkranke);<\/li>\n\n\n\n<li>Lieferkettendaten aus dem Einkauf bzw. der Beschaffungsabteilung bis hin zur Rechtsabteilung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6kologische Daten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Daten zu eingekauften Energien, Wasser und anderen Ressourcen, Betriebsmitteln etc.;<\/li>\n\n\n\n<li>Daten zu Mitarbeiter:innen-Mobilit\u00e4t aus dem Personalmanagement, zu Gesch\u00e4ftsreisen aus der Reiseabteilung, zum Fuhrpark aus dem Einkauf bzw. der Beschaffungsabteilung;<\/li>\n\n\n\n<li>Daten zu Transportvolumina aus der Logistikabteilung;<\/li>\n\n\n\n<li>Daten zur Nutzung und Entsorgung verkaufter Produkte und Dienstleistungen aus der Entwicklungsabteilung bzw. R&amp;D.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Sind die KPIs definiert und die Datenquellen gefunden, ist der Aufbau eines effizienten Berichtswesend essenziell. Geeignet zeigt sich in der Praxis die Verwendung von Middleware \/ Data Warehouse-L\u00f6sungen, um die Daten aus den unterschiedlichsten Quellen zu sammeln und darauf aufbauend Berichte zu generieren. Eine Erweiterung von bestehenden Berichtsstrukturen, die es in den meisten Unternehmen im Bereich des finanziellen Berichtswesens ohnehin gibt, bietet dabei zahlreiche Vorteile. So m\u00fcssen Sie sich sich keine eigenen Gedanken \u00fcber die Datenbewirtschaftung, Zugriffsrechte oder Datenhistorisierungen machen. Die bestehenden finanziellen Daten sind in der gleichen Struktur um die nicht finanziellen Daten zu erg\u00e4nzen. Daf\u00fcr k\u00f6nnen Vorsysteme \u201eangezapft\u201c werden oder, sofern keine Vorsystem vorhanden sind, die Daten manuell erfasst werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"521\" src=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild5-1024x521.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-54764\" srcset=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild5-1024x521.png 1024w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild5-300x153.png 300w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild5-768x390.png 768w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild5.png 1255w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>7. Kommunikation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist Nachhaltigkeitskommunikation?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachhaltigkeitskommunikation ist die Art und Weise, wie und wo Unternehmen und Organisationen \u00fcber ihre Nachhaltigkeitsbem\u00fchungen und -leistungen sprechen. Sie dient einerseits dazu, die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die Ma\u00dfnahmen und Ziele im Bereich Nachhaltigkeit aufzukl\u00e4ren. Andererseits dient sie dazu, das Thema intern zu kommunizieren und damit die Unterst\u00fctzung der Mitarbeitenden zu bekommen. In Summe soll sie sensibilisieren und die Grundlage f\u00fcr nachhaltiges Denken und Handeln schaffen und so nachhaltige Entwicklungen f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine erfolgreiche Nachhaltigkeitskommunikation ist transparent, glaubw\u00fcrdig und verst\u00e4ndlich. Sie bezieht die Bed\u00fcrfnisse und Interessen der Zielgruppen und weiterer Stakeholder aktiv ein, und sie unterst\u00fctzt diese dabei, selbst nachhaltiger zu denken und zu handeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>M\u00f6gliche Ziele f\u00fcr die Nachhaltigkeitskommunikation k\u00f6nnen sein:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Erh\u00f6hung der Kundenbindung durch Identifikation mit Nachhaltigkeit;<\/li>\n\n\n\n<li>Motivation der Mitarbeitenden;<\/li>\n\n\n\n<li>Markterschlie\u00dfung mit nachhaltigeren Produkten;<\/li>\n\n\n\n<li>Bef\u00e4higung von Kund:innen und weiteren Stakeholdern zu nachhaltigerem Denken und Handeln;<\/li>\n\n\n\n<li>Generelle Imageverbesserung, z.B. nach einer Umstrukturierung oder einem Skandal.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wie bei jedem Kommunikationskonzept empfehlen wir eine klare Zielgruppensegmentierung in der Nachhaltigkeitskommunikation.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Typische Zielgruppen f\u00fcr Nachhaltigkeitskommunikation sind:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kund:innen, um die Positionierung gegen\u00fcber Wettbewerbern zu verbessern;<\/li>\n\n\n\n<li>Mitarbeitende, um Nachhaltigkeit zum dauerhaften Teil der Unternehmenskultur zu machen;<\/li>\n\n\n\n<li>Investoren, weil diese immer h\u00e4ufiger ihre Entscheidungen auch auf Grundlage von Nachhaltigkeitsaspekten treffen;<\/li>\n\n\n\n<li>Lieferanten und Partner, um die Zusammenarbeit und Nachhaltigkeitsaspekte in der Lieferkette gemeinsam nachhaltiger zu gestalten;<\/li>\n\n\n\n<li>Politische Entscheidungstr\u00e4ger:innen, um die Marktbedingungen f\u00fcr nachhaltige Unternehmensentscheidungen zu verbessern oder um Goodwill f\u00fcr ein Expansionsvorhaben zu erzeugen;<\/li>\n\n\n\n<li>\u00d6ffentlichkeit bzw. Medien, um tats\u00e4chliche oder m\u00f6gliche Greenwashing-Vorw\u00fcrfe aus dem Weg zu r\u00e4umen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Formate und Kan\u00e4le der Nachhaltigkeitskommunikation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da sich die Nachhaltigkeitskommunikation h\u00e4ufig an eine gr\u00f6\u00dfere Bandbreite an Zielgruppen richtet, bieten sich unterschiedliche Formate an, u.a.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die Unternehmenswebsite, um interessierten Stakeholdern den Zugang zu allen detaillierten Nachhaltigkeitsinformationen zu geben;<\/li>\n\n\n\n<li>Social Media, um Kund:innen oder potenziellen Mitarbeitenden die eigenen Bem\u00fchungen zu kommunizieren;<\/li>\n\n\n\n<li>Intranet, um die eigenen Mitarbeitenden in den Nachhaltigkeitsprozess einzubinden;<\/li>\n\n\n\n<li>Pressemitteilungen und PR-Aktivit\u00e4ten, um die eigenen Ziele aktiv zu kommunizieren;<\/li>\n\n\n\n<li>Event-Marketing und Sponsoring, um bei speziellen Nachhaltigkeitsthemen die eigene Marke zu platzieren;<\/li>\n\n\n\n<li>Dialogformate, um mit Stakeholdern zu Nachhaltigkeitsthemen in den Austausch zu treten, z.B. mit NGOs, Partnern oder Kund:innen;<\/li>\n\n\n\n<li>Produktkommunikation auf der Verpackung, um eine Differenzierung zu Wettbewerbern hervorzuheben.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Wie sollte Nachaltigkeitskommunikation sein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es hilft, Nachhaltigkeitskommunikation an einigen klaren Grunds\u00e4tzen auszurichten, um langfristig erfolgreich zu sein und die Ziele zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Ehrlich<\/strong>: Besch\u00f6nigungen, \u00dcbertreibungen und Lobeshymnen funktionieren in einer vernetzten und digitalen Welt kaum noch. Ehrlichkeit zahlt sich aus;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Verst\u00e4ndlich<\/strong>: Zu viele komplexe Zusammenh\u00e4nge und Fachbegriffe schaffen Missverst\u00e4ndnisse und Resignation. Wir empfehlen eine verst\u00e4ndliche und m\u00f6glichst einfache Kommunikation;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Konkret statt generisch<\/strong>: Geben Sie sich mit den allgemeinen, diplomatisch scheinenden Formulierungen vieler fr\u00fcherer Nachhaltigkeitsberichte nicht zufrieden. Die Zielgruppen sind aufgekl\u00e4rter und wollen zu konkreten Themen konkrete Ziele und Ma\u00dfnahmen sehen;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Transparent<\/strong>: Je klarer erkennbar ist, wie die Nachhaltigkeitsbem\u00fchungen des Unternehmens aussehen, desto mehr Vertrauen kann ihnen entgegengebracht werden;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ganzheitlich<\/strong>: Um Glaubw\u00fcrdigkeit zu schaffen, sollten alle wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen und alle relevanten Unternehmensbereiche kommuniziert werden. Den Fokus nur auf Produkte oder nur auf das Thema CO<sub>2<\/sub> zu legen, greift zu kurz;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kontinuierlich und geduldig<\/strong>: So wie die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens selbst, muss auch die Nachhaltigkeitskommunikation geduldig sein. Glaubw\u00fcrdigkeit w\u00e4chst mit der Zeit und nicht mit lauter und schneller Kommunikation.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Zeitbedarf und Ressourcen f\u00fcr die ESG Implementierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Einf\u00fchrung und die nachhaltige Implementierung von ESG ist ein komplexer und langwieriger Prozess. Fangen Sie bei Null an, m\u00fcssen Sie mit 12 bis 18 Monaten f\u00fcr die Einf\u00fchrung rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zahlreiche Unternehmen ziehen Berater:innen f\u00fcr die ESG Einf\u00fchrung heran. Viele gro\u00dfe Consulting-Unternehmen haben in den letzten Jahren eigene Teams mit ESG Kompetenz aufgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine gute Alternative ist auch die Besch\u00e4ftigung eines bzw. einer Interim Manager:in als Programm-Manager:in f\u00fcr den Zeitraum der Implementierung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"668\" height=\"500\" src=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild6.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-54766\" srcset=\"https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild6.png 668w, https:\/\/mf.ag\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/ESG-Bild6-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 668px) 100vw, 668px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir von der Management Factory haben ESG Interim Manager:innen in unserem Pool und unterst\u00fctzen Sie gerne!<\/p>\n\n\n\n<p>Haben Sie unseren Newsletter noch nicht abonniert oder m\u00f6chten Sie ihn weiterempfehlen? Dann klicken Sie <a href=\"https:\/\/mf.ag\/de\/newsletter\/\"><em>hier<\/em><\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachhaltigkeit \u2013 Positionierung im Unternehmen Umwelt- und Klimaschutz, soziale Anliegen sowie Governance-Themen werden auch f\u00fcr Unternehmen immer wichtiger. ESG (Environmental, Social, Governance) ist der regulatorische Megatrend dieser Dekade. 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ESG (Environmental, Social, Governance) ist der regulatorische Megatrend dieser Dekade. Im Newsletter 02\/2023 gaben wir einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Stand der komplexen ESG Regulatorik, und f\u00fchrten aus, welche Unternehmen ab wann von der Berichtspflicht verpflichtend betroffen sind. In diesem Newsletter f\u00fchrt Reinhold Pfeifer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Management Factory, ESG Experte und mitverantwortlich f\u00fcr die ESG Implementierung beim Baukonzern PORR, nun aus, was bei der ESG Umsetzung wichtig ist. 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