{"id":51180,"date":"2022-03-24T16:55:45","date_gmt":"2022-03-24T15:55:45","guid":{"rendered":"https:\/\/mf.ag\/?p=51180"},"modified":"2024-05-24T11:38:16","modified_gmt":"2024-05-24T09:38:16","slug":"newsletter-01-2022-noch-start-up-oder-schon-unternehmen-in-der-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mf.ag\/de\/artikel\/newsletter-01-2022-noch-start-up-oder-schon-unternehmen-in-der-krise\/","title":{"rendered":"Noch Start-Up oder schon Unternehmen in der Krise"},"content":{"rendered":"\n<p>Auch in \u00d6sterreich stehen Start-Ups verst\u00e4rkt im Rampenlicht. Doch viele dieser neu gegr\u00fcndeten Unternehmen m\u00fcssen wieder schlie\u00dfen. Wird bis zum letzten Moment gek\u00e4mpft, kann es statt einem geordneten Runterfahren zur Insolvenz kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits werden Krisen in jungen Unternehmen oft zu sp\u00e4t erkannt, andererseits gelten f\u00fcr sie dieselben Regelungen, auch in Hinblick auf die Haftung der Organe. Fortbestehensprognosen k\u00f6nnen helfen, diesen Risiken vorzubeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mag. Martin Schwarzb\u00f6ck, Senior Manager der Management Factory, beleuchtet in diesem Newsletter, welche Punkte hierbei gerade bei jung Unternehmen zu beachten sind.<a href=\"http:\/\/archive.mf.ag\/index.php?id=153\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Auch in \u00d6sterreich stehen Start-Ups verst\u00e4rkt im Rampenlicht. Doch viele dieser neu gegr\u00fcndeten Unternehmen m\u00fcssen wieder schlie\u00dfen. Mag. Martin Schwarzb\u00f6ck, Senior Manager der Management Factory beleuchtet, ob und welche Punkte besonders bei jungen Unternehmen hinsichtlich Insolvenzrecht zu beachten sind, welche Risiken damit verbunden sind \u2013 und wie man sie vermeiden kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-noch-start-up-oder-schon-unternehmen-in-der-krise-mf-newsletter-nr-01-2022\">Noch Start-Up oder schon Unternehmen in der Krise? MF-Newsletter Nr. 01\/2022<\/h2>\n\n\n\n<p>COVID-19 und Energiewende haben in vielen Branchen eine Ver\u00e4nderungsdynamik eingeleitet, in der Altbew\u00e4hrtes aufgegeben wird und Neues Platz erh\u00e4lt. Auch das hat der Start-Up-Szene zus\u00e4tzliche Aufmerksamkeit verliehen. Doch viele dieser neu gegr\u00fcndeten Unternehmen m\u00fcssen wieder schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird bis zum letzten Moment gek\u00e4mpft, kann es auch statt einem geordneten Runterfahren zur Insolvenz kommen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob es sich noch um ein Start-Up handelt \u2013 oder schon um ein Unternehmen in der Krise. Vielleicht trifft aber auch beides zu? Und l\u00e4sst sich daraus&nbsp;ableiten, dass f\u00fcr neu gegr\u00fcndete Unternehmen bzw. Start-Ups andere gesetzliche Regeln in der Insolvenzordnung gelten?<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-white-background-color has-background has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rechtliche Definition der Krise<\/h3>\n\n\n\n<p>Gehen wir dieser Frage nach, indem wir zuerst die rechtliche Krisendefinitionen heranziehen. Es gibt sie in verschiedenen Gesetzen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"is-style-tw-arrow wp-block-list\">\n<li>GmbHG und AktG: \u201eKrise\u201c bei Verlust der H\u00e4lfte des Grund- und Stammkapitals durch bilanzielle Verluste; auch bereits unterj\u00e4hrig(!)<\/li>\n\n\n\n<li>UGB (Unternehmensgesetzbuch): \u201eKrise\u201c bei negativem Eigenkapital; Erl\u00e4uterung im Anhang, ob auch im Sinne des Insolvenzrechts eine \u00dcberschuldung vorliegt<\/li>\n\n\n\n<li>URG (Unternehmensreorganisationsgesetz): \u201eKrise\u201c bzw. Reorganisationsbedarf bei Unterschreiten bzw. \u00dcberschreiten bestimmter Schwellwerte der Eigenkapitalquote (8%) UND der fiktiven Schuldentilgungsdauer (15 Jahre)<\/li>\n\n\n\n<li>IO (Insolvenzordnung): \u201eKrise\u201c bei Zahlungsunf\u00e4higkeit nach \u00a7 66 IO und bei juristischen Personen \u201eKrise\u201c auch bei \u00dcberschuldung nach \u00a7 67 IO<\/li>\n\n\n\n<li>EKEG (Eigenkapitalersatzgesetz): \u201eKrise\u201c dann, wenn lt. IO in Krise ODER lt. URG in Krise (beide siehe oben)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>In allen oben genannten Gesetzen wird weder auf die Begriffe \u201eStart-Up\u201c oder \u201ejunges Unternehmen\u201c, noch auf das Alter der Gesellschaft seit der Gr\u00fcndung mit eventuellen Erleichterungen eingegangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lediglich die Rechtsform eines Einzelunternehmers oder einer Personengesellschaft beschr\u00e4nkt die Krisendefinition in der IO auf die Zahlungsunf\u00e4higkeit gem\u00e4\u00df \u00a766. D.h. \u00dcberschuldung nach \u00a7 67 gilt \u201enur\u201c im Fall einer juristischen Person. Wird bereits in fr\u00fchen Unternehmensphasen die Rechtsform einer GmbH gew\u00e4hlt, ist also jedenfalls auch der Insolvenztatbestand der \u00dcberschuldung \u00a7 67 IO relevant, auch bevor es noch zu einer Zahlungsunf\u00e4higkeit gem\u00e4\u00df \u00a7 66 IO kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend sich die gesetzlichen Krisendefinitionen im GmbHG, AktG und URG auf die Vergangenheit beziehen, ist f\u00fcr die Beurteilung Krise ja\/nein nach UGB, IO und EKEG die Zukunftsbetrachtung, d.h. die noch beinflussbare Zeitspanne von Bedeutung. Zur Beurteilung der in diesen Gesetzen (UGB, IO, EKEG) mittelbar oder unmittelbar genannten \u00dcberschuldung, ist n\u00e4mlich die Erstellung eine zukunftsorientierte Fortbestehensprognose ein wesentlicher Bestandteil.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Fortbestehensprognose allgemein vgl. auch&nbsp;<a href=\"http:\/\/archive.mf.ag\/index.php?id=79\">Newsletter 04\/2017<\/a>. Die Besonderheiten von Fortbestehensprognosen bei Start-Up-Unternehmen werden nachfolgend beleuchtet.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-white-background-color has-background has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehlende \u201eKrisenpolizei\u201c bei Start-Ups?<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer weist Start-Up-Unternehmen darauf hin, dass rechtlich die Notwendigkeit zur Erstellung einer Fortbestehensprognose besteht? Bekanntlich gilt ja \u201eUnwissenheit sch\u00fctzt vor Strafe nicht\u201c. Bei etablierten, von Banken finanzierten Unternehmen weisen in der Regel zwei Akteure Unternehmen auf die Notwendigkeit einer Fortbestehensprognose hin:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"is-style-tw-arrow wp-block-list\">\n<li>Wirtschaftspr\u00fcfer bei Gesellschaften, die pr\u00fcfungspflichtig sind (vgl. auch&nbsp;<a href=\"http:\/\/archive.mf.ag\/index.php?id=131\">Newsletter 01\/2021<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Banken als \u201eKrisenpolizei\u201c aufgrund \u00a7 31 IO (\u201eunmittelbar nachteiliges Rechtsgesch\u00e4ft\u201c), wonach &#8211; kurz zusammengefasst &#8211; Banken f\u00fcr Quotensch\u00e4den haftbar gemacht werden k\u00f6nnen, wenn die Krise des Unternehmens \u201e\u00fcbersehen\u201c wird. Sie d\u00fcrfen also Kreditlinien nicht aufrechterhalten, wenn dadurch eine Insolvenz verz\u00f6gert und die Quote bei einer sp\u00e4teren Insolvenz f\u00fcr Gl\u00e4ubiger vermindert wird.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>In der Praxis sind jedoch vor allem bei kleineren Start-Up-Unternehmen oft weder Wirtschaftspr\u00fcfer noch Banken als Krisenpolizei im Spiel. In fr\u00fchen Start-Up-Stadien kann oft (noch) keine umfangreichere Bankenfinanzierung genutzt werden, oder Kontokorrentkredite unterschreiten bestimmte Obligoh\u00f6hen und sind daher nicht \u201eauf dem Rader\u201c einer Sondergestionsabteilung der Bank.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch diese Umst\u00e4nde kann es also vorkommen, dass eine bereits laut gesetzlicher Definition eingetretene Krise nicht oder nicht rechtzeitig erkannt wird und somit auch keine Fortbestehensprognose erstellt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Dagegen sind die Folgen im Falle eines Start-Up-Unternehmens NICHT beschr\u00e4nkt, was etwa die insolvenzrechtliche Haftung von Unternehmern beziehungsweise Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern betrifft. Das hei\u00dft, die Haftungssumme kann auch bei kleinen GmbHs weit \u00fcber das Stammkapital hinaus schlagend werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsatzplanung in Fortbestehensprognosen von Start-Ups<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Umsatzplanung ist in der Praxis meist DER entscheidende Teilplan in einer Fortbestehensprognose. Gleichzeitig ist die Umsatzplanung oft jener Teilplan mit der h\u00f6chsten Planungsunsicherheit. W\u00e4hrend fixe Aufwandspositionen aus Personalstand, bestehenden Vertr\u00e4gen, \u2026 abgeleitet werden, ist eine Umsatzplanung schon in etablierten Unternehmen eine gro\u00dfe Herausforderung mit vielen Einflussparametern<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch herausfordernder stellt sich die Umsatzplanung von jungen Unternehmen dar. Fehlende Historien, sprunghafte Umsatzentwicklungen auf Basis weniger Kunden und einzelne Zu- oder Absagen von Kunden f\u00fcr Auftr\u00e4ge k\u00f6nnen die Umsatzplanung und in Folge die gesamte Fortbestehensprognose massiv beeinflussen. Das sonst oft hilfreiche Gesetz der gro\u00dfen Zahl (eine Sch\u00e4tzung zu niedrig, daf\u00fcr die andere Sch\u00e4tzung zu hoch) unterst\u00fctzt wenig. Im Extremfall gibt es noch gar keinen Markt und in Folge keine Marktanteile f\u00fcr sehr innovative Produkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine sinnvoll erscheinende Vorgehensweise ist, die Umsatzplanung als Basis f\u00fcr eine Fortbestehensprognose laufend auf rollierenden Umsatzpl\u00e4nen nach den jeweils k\u00fcrzlich gewonnenen Erkenntnissen aufzubauen. Dies ist nat\u00fcrlich mit Aufwand verbunden. Da sich die Umsatzentwicklung jedoch rechnerisch auf die gesamte Planungsrechnung sprich Ertragskraft und Finanzmittelbedarf auswirkt, sind zumindest wesentliche neue Erkenntnisse hinsichtlich Umsatzentwicklung in revidierten Planungsrechnung zu ber\u00fccksichtigen. Diese Vorgehenswiese hat auch massiven Nutzen f\u00fcr die interne Unternehmenssteuerung und fr\u00fchzeitige Erkennung des laufenden Finanzmittelbedarfs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erforderlicher Umfang der Fortbestehensprognose bei Start-Ups<\/h3>\n\n\n\n<p>Aufgrund der oben beschriebenen Dynamik in Verbindung mit einem oft noch schwach ausgepr\u00e4gtem Rechnungswesen bei gleichzeitig oft beschr\u00e4nkten personellen Ressourcen und liquiden Mitteln ist der erforderliche Umfang einer Fortbestehensprognose keine unwesentliche Fragestellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Im \u201eLEITFADEN FORTBESTEHENSPROGNOSE\u201c der Kammer der Wirtschaftstreuh\u00e4nder \u2013 vgl.&nbsp;<a href=\"http:\/\/news.wko.at\/news\/oesterreich\/Fortbestehensprognose2016.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/news.wko.at\/news\/oesterreich\/Fortbestehensprognose2016.pdf<\/a>&nbsp;&#8211; wird auch darauf eingegangen, dass der Umfang von Fortbestehensprognose gesetzlich NICHT genau definiert ist und je nach Unternehmensgr\u00f6\u00dfe, Branche und unternehmensspezifischen Besonderheiten im Umfang von wenigen Seiten ausreichend sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mindestumfang inkl. Prim\u00e4rprognose und Sekund\u00e4rprognose ist jedoch einzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Beurteilung der Aufrechterhalten der Zahlungsf\u00e4higkeit in der Prim\u00e4rprognose wird jedenfalls ein direkter Zahlungsplan mit Ein- und Auszahlungen f\u00fcr \u201edie n\u00e4here Zukunft\u201c unumg\u00e4nglich sein. Die \u201en\u00e4here Zukunft\u201c wird im Leitfaden \u201ein der Regel mit den n\u00e4chsten 12 Monaten\u201c konkretisiert. In der Praxis sind h\u00e4ufig direkte Finanzpl\u00e4ne zumindest f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr beobachtbar. Eine reine Erfolgsplanung aus Businesspl\u00e4nen in Form einer Gewinn- und Verlustrechnung ist f\u00fcr eine Prim\u00e4rprognose NICHT ausreichend, da Zeitpunkte von Ertr\u00e4gen\/Aufwendungen mit Zeitpunkten von Ein- und Auszahlungen deutlich abweichen k\u00f6nnen und Investitionen nicht auszahlungswirksam ber\u00fccksichtigt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Sekund\u00e4rprognose: Die Beurteilung der M\u00f6glichkeit, die Zahlungsf\u00e4higkeit mittelfristig auch \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum als ein Gesch\u00e4ftsjahr aufrechterhalten zu k\u00f6nnen und eine nachhaltige Trendwende der Ertragslage in sp\u00e4testens zwei bis drei Gesch\u00e4ftsjahren zu erreichen, erfordert in der Praxis doch ein umfangreicheres Rechenwerk. F\u00fcr die genannten Zwecke f\u00fchrt in der Praxis kein Weg an einer integrierten Erfolgs-, Bilanz- und Finanzplanung vorbei. Langfristige Prognosen \u00fcber zwei bis drei Jahre sind bei Start-Ups nat\u00fcrlich mangels historischen Zahlen noch herausfordernder als f\u00fcr etablierte Unternehmen. Existierende Businesspl\u00e4ne sind dann eine gute Ausgangsbasis wenn diese in Form einer integrierten Erfolgs-, Finanz- und Bilanzplanung auf Monatsebene f\u00fcr mehrere Jahre aufgesetzt sind (vgl. auch&nbsp;<a href=\"http:\/\/archive.mf.ag\/index.php?id=90\">Newsletter 01\/2019<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Innenfinanzierungskraft von Start-Ups und Wahrscheinlichkeitsma\u00dfstab von Finanzierungsma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Start-Ups finanzieren sich selten von Beginn an aus eigenen operativen Cash-Flows. Meist sind diese Unternehmen mangels M\u00f6glichkeit zur Bereitstellung von Sicherheiten auch nicht \u201ebankable\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Finanzierung erfolgt von au\u00dfen durch Finanzierungsma\u00dfnahmen der Gesellschafter oder neuer Investoren.<\/p>\n\n\n\n<p>Im \u201eLEITFADEN FORTBESTEHENSPROGNOSE\u201c wird darauf eingegangen, dass f\u00fcr derartige Finanzierungsma\u00dfnahmen in der Regel rechtsverbindliche Zusagen vorliegen m\u00fcssen, falls erst diese Ma\u00dfnahmen zu einer Aufrechterhaltung der Zahlungsf\u00e4higkeit und somit zu einer positiven Fortbestehensprognose f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig wird im Leitfaden angef\u00fchrt, dass auch dann von zuk\u00fcnftigen Unterst\u00fctzungen von Eigent\u00fcmern und Investoren ausgegangen werden kann, wenn dies in der Vergangenheit zutreffend war.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausreichend k\u00f6nnen auch bereits konkrete Verhandlungen mit strategischen Partnern und Investoren sein wenn zum Zeitpunkt der Erstellung der Fortbestehensprognose keine \u201eDealbreaker\u201c erkennbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beurteilung wird in der Praxis wohl Auslegungsspielraum zulassen. Generell ist bei einer Fortbestehensprognose der Wahrscheinlichkeitsma\u00dfstab die \u201e\u00fcberwiegende Wahrscheinlichkeit\u201c. D.h. Ma\u00dfnahmen zu einer Aufrechterhaltung der Zahlungsf\u00e4higkeit und \u00dcberlebensf\u00e4higkeit des Unternehmens m\u00fcssen \u00fcberwiegend wahrscheinlich umsetzbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Einschr\u00e4nkung, dass Start-Ups im Sekund\u00e4rprognosezeitraum schon mit der Innenfinanzierung, d.h. durch im Unternehmen erwirtschaftete Cash Flows \u00fcberlebensf\u00e4hig werden muss, besteht nicht. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch eine Rechtsprechung in Deutschland vom Oberlandesgericht D\u00fcsseldorf, 12 W 7\/21 (vgl. z.B.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.die-aktiengesellschaft.de\/72244.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.die-aktiengesellschaft.de\/72244.htm<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-white-background-color has-background has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fazit:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Vor allem junge Start-Up-Unternehmen k\u00f6nnen sich rechtlich in einer Krise befinden, ohne dies rechtzeitig zu bemerken. Die Rechtsfolgen betreffend Haftung sind f\u00fcr Start-Ups bzw. deren Organe jedoch ident mit jenen f\u00fcr etablierte Unternehmen. Die Erstellung und periodische Aktualisierung einer strukturierten Fortbestehensprognose in einem Mindestumfang basierend auf existierenden Businesspl\u00e4nen erscheint auch aus Haftungsgr\u00fcnden f\u00fcr den Unternehmer oder Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer unerl\u00e4sslich. Effizient ist die Ableitung von Fortbestehensprognosen dann m\u00f6glich, wenn bereits von Unternehmensgr\u00fcndung an Businesspl\u00e4ne in Form einer integrierten Erfolgs-, Finanz- und Bilanzplanung erstellt werden.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in \u00d6sterreich stehen Start-Ups verst\u00e4rkt im Rampenlicht. Doch viele dieser neu gegr\u00fcndeten Unternehmen m\u00fcssen wieder schlie\u00dfen. Wird bis zum letzten Moment gek\u00e4mpft, kann es statt einem geordneten Runterfahren zur Insolvenz kommen. 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